Weltklimakonferenz

Stockende Verhandlungen in Belém: Großdemonstration zur Halbzeit der COP30

Zur Halbzeit der UN-Klimakonferenz in Brasilien sind zehntausende Klimaschützer und Indigene in der Konferenzstadt Belém auf die Straße gegangen. Mit einer riesigen aufblasbaren Weltkugel und viel Musik zogen die Menschen am Samstag durch das Stadtzentrum der Amazonas-Metropole.

Indigene und internationale Klimaschützer haben sich zu einer Demonstration während der Klimakonferenz COP30 versammelt

Indigene und internationale Klimaschützer haben sich zu einer Demonstration während der Klimakonferenz COP30 versammelt Foto: dpa/Torsten Holtz

„Geschützter Amazonas“ stand auf einer riesigen brasilianischen Flagge, die beim „Großen Marsch der Völker“ durch Belém getragen wurde. Die Zerstörung des Amazonas-Regenwalds komme einem „Massaker“ gleich, sagte der 50-jährige Benedito Huni Kuin vom indigenen Volk der Huni Kuin. Er sei aus seiner Heimat im Westen Brasiliens nach Belém im Nordosten gekommen, um bei der Klimakonferenz „unseren Stimmen aus dem Amazonasgebiet Gehör zu verschaffen und Ergebnisse zu fordern“.

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