Wirtschaftsmission
Stammzellenforschung und Weltausstellung: Der Tag von Erbgroßherzog Guillaume in Osaka
Türen öffnen für eine Zusammenarbeit Luxemburgs mit einem renommierten Institut der Stammzellenforschung und ein ausgiebiger Besuch der Weltausstellung dominierten den ersten Tag der Wirtschaftsmission von Erbgroßherzog Guillaume.
Ein Foto für die Familie zu Hause? Erbgroßherzog Guillaume profitiert von der Aussicht auf dem großen Ring Foto: SIP/Emmanuel Claude
Zum Auftakt seiner letzten Wirtschaftsmission als Erbgroßherzog besuchte Guillaume die Universität von Kyoto, genauer gesagt das Center for iPS Cell Research and Application, CIRC. Dort stellte das Institut, an dem der Luxemburger Yann Pretemer forscht, seine Arbeit vor. Für Luxemburg wäre eine Kooperation mit der Uni von Kyoto interessant. Das war auch das Anliegen des Erbgroßherzogs bei seinem Besuch.
Erbgroßherzog Guillaume schaut sich an, wie iPS-Zellen aussehen Foto: SIP/Emmanuel Claude
Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Osaka, wo eine kurze Visite beim Schloss anstand, bevor es zur Weltausstellung ging.
Guillaume mit dem luxemburgischen Botschafter in Japan, Michel Leesch, beim kurzen Spaziergang zum Schloss Foto: SIP/Emmanuel Claude
Guillaume besuchte den Luxemburger Pavillon in Begleitung von André Hansen und dem Pavillon-Direktor Daniel Sahr. Auch die obligatorische Kegelpartie durfte nicht fehlen. Hier waren andere wahrscheinlich erfolgreicher als Guillaume, doch er stellte seinen Sportsgeist unter Beweis. Anschließend stand noch ein Besuch im Pavillon des Gastgeberlandes Japan sowie bei den Spaniern samt Abendessen auf dem Programm. Auch ein Rundgang über den Ring, die imposante, über zwei Kilometer lange Holzkonstruktion, durfte nicht fehlen. Die Mission wird am Mittwoch fortgesetzt. Themenschwerpunkte sind unter anderem Wasserstoff und der Weltraumsektor.