Argentinien
Staatschef Milei erzielt bei Zwischenwahlen zum Kongress einen überraschenden Erfolg
Trotz harter Reformen springt die Wirtschaft nicht so recht an, Korruptionsskandale im Umfeld des ultraliberalen Präsidenten kratzen an seinem Image. Doch die Argentinier geben ihm noch eine Chance.
Der argentinische Präsident Javier Milei nimmt an den Parlamentswahlen in der Universidad Tecnológica Nacional teil Foto: Sebastián Hipperdinger/EUROPA PRESS/dpa
Trotz einer Reihe von Korruptionsskandalen in seinem Umfeld und einer weiterhin schwächelnden Wirtschaft hat Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei bei den Zwischenwahlen zum Kongress einen überraschenden Erfolg erzielt. Seine Partei „La Libertad Avanza“ (Die Freiheit schreitet voran) kam auf gut 40 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Die linke Opposition erhielt demnach knapp 32 Prozent.