USA

Sojabauern spüren die Folgen von Trumps Handelskrieg

Travis Hutchison öffnet eine Schote und hält sie in die Kamera: Die Bohnen auf dem Sojafeld sind so gut wie erntereif. Im ländlichen Maryland im Nordosten der USA ist die Ernte in vollem Gange. Doch ein anständiger Ertrag reicht in diesem Jahr nicht aus, um Hutchisons Einkommen zu sichern. Denn China, einst der größte Abnehmer von US-Sojabohnen, hat seine Importe drastisch reduziert.

Der Sojabauer Travis Hutchison und seine Familie bewirtschaften 3.400 Hektar Land

Der Sojabauer Travis Hutchison und seine Familie bewirtschaften 3.400 Hektar Land Foto: AFP/Roberto Schmidt

Die Sojabauern in den USA bekommen die Auswirkungen des von Präsident Donald Trump vom Zaun gebrochenen Handelskonflikt zu spüren. Die Sojapreise „sind wegen des Handelskriegs im Keller“, sagt Hutchison, dessen Familie auf 3.400 Hektar Sojabohnen, Mais und andere Feldfrüchte anbaut.

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