Umgedrehte Ortsschilder

So kämpfen spanische Bauern gegen Regulierungen aus Brüssel

Die spanische Welt steht kopf – wenigstens in vielen Dörfern. Dort hängen die Schilder, die den Autofahrern am Ortseingang den Namen der Siedlung signalisieren, neuerdings verkehrt herum. Ein Umstand, der unkundigen Besuchern Verrenkungen abfordert, um ohne Blick auf das Navi herauszufinden, in welcher Gemeinde man sich gerade befindet.

Auch das Schild des katalanischen Dorfes Cruïlles (Provinz Girona) steht auf dem Kopf

Auch das Schild des katalanischen Dorfes Cruïlles (Provinz Girona) steht auf dem Kopf Foto: Bauernverband Revolta Pagesa

Als vor einigen Wochen die ersten Berichte über umgedrehte Ortsschilder auftauchten, dachten viele Spanier noch an einen Streich einiger Bewohner, denen es vielleicht in der ländlichen Abgeschiedenheit zu langweilig geworden war. Doch nachdem immer mehr verdrehte Schilder gesichtet wurden, wurde bald klar, dass mehr dahintersteckt: Inzwischen weiß man, dass es sich um eine kuriose Protestaktion handelt, mit der Spaniens Bauern auf ihre Probleme aufmerksam machen wollen.

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