Konflikt

Serbien und Kosovo unterzeichnen von EU vorgegebene Einigung nicht

Droht Brüssel ein neuer Kosovo-Fehlschlag? Die ihnen von der EU aufgenötigte Zwangseinigung haben Kosovo und Serbien nicht unterzeichnet. Dennoch wurde das Abkommen von der EU als Durchbruch gefeiert. Bisher machen die Dauerstreithähne indes wenig Anstalten zu dessen Umsetzung. Im Gegenteil.

Ein Mann hält während eines Protestes vor einem Regierungsgebäude in Belgrad am 24. März gegen die EU-Pläne, eine Annäherung zwischen Serbien und dem Kosovo herbeizuführen, eine russische und eine serbische Flagge in den Händen

Ein Mann hält während eines Protestes vor einem Regierungsgebäude in Belgrad am 24. März gegen die EU-Pläne, eine Annäherung zwischen Serbien und dem Kosovo herbeizuführen, eine russische und eine serbische Flagge in den Händen Foto: AFP/Andrej Isakovic

Versöhnungswillige Ex-Feinde treten anders auf. Er habe keinerlei Absicht, in dieser Woche zur Feier des 20-jährigen Jubiläums von Serbiens Beitritt zum Europarat nach Straßburg zu reisen, falls dort ein Tag später Kosovo aufgenommen werden sollte, kündigte zu Wochenbeginn der serbische Außenminister Ivica Dacic grollend an: „Denn im Europarat wurde noch nie etwas aufgenommen, was kein Staat ist.“

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