US-Wahlstreit
Seiten sammeln Kräfte am Obersten Gericht
Nach mehr als 50 Niederlagen vor Gerichten quer durch die USA will das Lager von Noch-Präsident Donald Trump das Wahlergebnis am Obersten Gericht kippen. Und Justizminister der einzelnen Bundesstaaten schlagen sich auf eine der Seiten.
Trotz der jüngsten Niederlage vor dem Obersten Gericht setzt das Lager von Donald Trump seinen juristischen Kampf gegen dessen Niederlage bei der Präsidentenwahl fort Archivfoto: AFP
Im Streit um den Ausgang der US-Präsidentenwahl bauen sich die Fronten vor dem Obersten Gericht auf. Am Donnerstag ersuchten sechs weitere Bundesstaaten um Erlaubnis, sich der Klage von Texas anzuschließen, mit der der Sieg von Joe Biden gegen Amtsinhaber Donald Trump gekippt werden soll. Zugleich brachten 22 Bundesstaaten und US-Territorien ihre Argumente gegen die texanische Klage ein. Zuvor beantragte auch Trump bereits, sich der Klage anschließen zu dürfen.