Kirgistan

Schaparows Sprung vom Gefängnis ins Präsidentenamt 

Für die zentralasiatische Republik bedeutet die Kür Sadyr Schaparows zum Staatschef den Abschied vom demokratischen Experiment.

Schaparow positionierte sich als kirgisischer Nationalist und verspricht die „Diktatur des Gesetzes“

Schaparow positionierte sich als kirgisischer Nationalist und verspricht die „Diktatur des Gesetzes“ Foto: dpa/AP/Vladimir Voronin

Kirgistan war schon bisher berühmt-berüchtigt für politische Überraschungen. Proteste stürzten in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten drei Regierungen in der zentralasiatischen Republik. Politische Karrieren enden und beginnen hier über Nacht. Doch der Siegeszug Sadyr Schaparows ist selbst für kirgisische Verhältnisse außergewöhnlich. Das Chaos einer Nacht vor drei Monaten brachte Schaparow die Freiheit – und einen rasanten Aufstieg an die Macht, den der 52-Jährige mit dem Sieg der vorgezogenen Präsidentenwahl vom Sonntag formal besiegelte.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren