Rumänien

Russophile Kräfte nach annullierter Präsidentschaftskür und Johannis-Abtritt im Aufwind

Nach Rumäniens annullierter Präsidentschaftswahl und dem Abtritt von Staatschef Johannis rutscht der Karpatenstaat immer tiefer in die Krise. Den Regierungsparteien droht bei der Wahlwiederholung im Mai erneut ein Debakel: Das Hickhack hat die russophilen Kräfte eher gestärkt als geschwächt.

Unterstützerinnen des russophilen Präsidentschaftskandidaten Calin Georgescu während einer Kundgebung Anfang der Woche in Bukarest

Unterstützerinnen des russophilen Präsidentschaftskandidaten Calin Georgescu während einer Kundgebung Anfang der Woche in Bukarest Foto: Daniel Mihailescu/AFP

Eine Bedrohung für sein Land wittert Rumäniens Ex-Präsident Traian Basescu nun auch im Westen. Die Gefahr für sein durch Donald Trump „verwundbar“ gewordenes Land sei, dass Wladimir Putin mit den USA nicht nur über das Schicksal der Ukraine, sondern auch über Moskaus Einfluss in den ex-kommunistischen Staaten verhandeln wolle, so Basescu gegenüber dem Portal „digi24.ro“: „Wir brauchen ein Rumänien mit einem sehr starken Präsidenten, der weiß, was er will.“

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