9. Mai 

Russlands zerstörerisches Gedenken: Vorbereitungen für Jahresfeier zum Weltkriegsende laufen

Einst war der 9. Mai ein identitätsstiftender Tag in Russland. Doch längst missbraucht Putin den Sieg der Sowjets über Nazi-Deutschland zur Legitimation seiner „Spezialoperation“ in der Ukraine.

Eine Kolonne von russischen Panzern und anderen Militärfahrzeugen fährt im Zentrum Moskaus auf als Übung vor dem 9. Mai, der in Russland als „Tag des Sieges“ gefeiert wird

Eine Kolonne von russischen Panzern und anderen Militärfahrzeugen fährt im Zentrum Moskaus auf als Übung vor dem 9. Mai, der in Russland als „Tag des Sieges“ gefeiert wird Foto: AFP/Alexander Nemenov

Eine Pilotka, ja, die sollten die Eltern besorgen, diese typische Soldatenmütze in Olivgrün. So hatten es die Lehrerinnen der Schule Nummer 56 in Moskau, gleich neben dem Hotel „Ukraina“, gesagt. Die Ukraine ist quasi überall in diesem Moskauer Stadtteil am westlichen Zentrumsrand präsent: Der Kiewer Bahnhof ist hier, der Ukrainski Boulevard, das Denkmal für Lessja Ukrainka, diese ukrainische Dichterin und Feministin, steht unweit der Schule.

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