Krieg in der Ukraine

Russlands Armee beschießt die Millionenstadt Charkiw wieder mit Raketen

Aus der zweitgrößten Stadt der Ukraine werden mindestens 20 Tote nach russischem Raketenbeschuss gemeldet. Kiew vermutet darin ein Ablenkungsmanöver. Ein Bericht spricht von hohen russischen Verlusten im Donbass.

Elemente des Daches eines Gebäudes des Saltiw-Straßenbahndepots liegen auf einer zerstörten Straßenbahn in Charkiw – nach  dem Raketenbeschuss des russischen Militärs

Elemente des Daches eines Gebäudes des Saltiw-Straßenbahndepots liegen auf einer zerstörten Straßenbahn in Charkiw – nach  dem Raketenbeschuss des russischen Militärs -/Ukrinform/dpa

Nach wochenlanger relativer Ruhe im Großraum Charkiw hat Russland wieder die Millionenstadt im Norden der Ukraine ins Visier genommen. Russische Truppen feuerten am Mittwoch zahlreiche Raketen auf die Stadt und deren Umgebung. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben mindestens 20 Menschen getötet und 16 verletzt. Die Regierung in Kiew äußerte den Verdacht, dass die Russen ukrainische Kräfte dort binden wollten, um sie von der Hauptschlacht im Donbass um die Stadt Sjewjerodonezk im Osten abzulenken.

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