Mariupol

Russischer Sturm auf „Asowstal“ – evakuierte Zivilisten berichten von Erniedrigungen

Tränen der Erleichterung nach der Rettung aus dem Stahlwerk in Mariupol einerseits. Andererseits neue Angriffe aus allen Richtungen auf das Gelände. Einen Kontakt zu den ukrainischen Verteidigern gibt es nicht mehr.

Das „Asowstal“-Stahlwerk aus der Luft – viel ist nicht mehr übrig

Das „Asowstal“-Stahlwerk aus der Luft – viel ist nicht mehr übrig Foto: dpa/Planet Labs Pbc/Planet Labs PBC

Russische Truppen sind am Mittwoch erstmals auf das Gelände des Stahlwerks „Asowstal“ in der Hafenstadt Mariupol vorgerückt. Panzer schossen sich von Osten her aus dem Stadtteil Lewobereschnaja den Weg auf die mehrere Quadratkilometer große, zerstörte Industrieanlage frei. Unterstützt wurden sie aus der Luft und von russischen Kriegsschiffen im Asowschen Meer aus. „Der Kontakt mit den Verteidigern ist am Mittwoch abgebrochen, wir wissen nicht, was dort passiert“, sagte der Kiew-treue Bürgermeister Wadim Bojtschenko. Die Stadt selbst ist bereits fest in russischen Händen.

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