Iran-Krieg

Rückgang bei irregulären Grenzübertritten – doch neue Krisen könnten Fluchtbewegungen auslösen

Während die europäische Grenzschutzagentur Frontex in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung von einer stark zurückgehenden Zahl von irregulären Migranten an den EU-Außengrenzen berichtet, könnte der US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran neue große Fluchtbewegungen nach Europa auslösen.

Iranerinnen flüchten über die Grenze nach Armenien, symbolisiert Flucht und Migration im Nahen Osten

Iranerinnen sind über die Grenze nach Armenien geflüchtet Foto: Karen Minasyan/AFP

Seit mehr als einem Jahr geht die Zahl der von Frontex verzeichneten „irregulären Grenzübertritte“ in ihrer Gesamtheit zurück. Seit der Flucht des syrischen Diktators Baschar al-Assad kam es zu einer relativen Entspannung in einem der Hauptkrisenherde vor den Toren Europas. Der seit Oktober 2023 tobende Gazakrieg wiederum hatte die Besonderheit, dass den Menschen in dem palästinensischen Küstenstreifen zum einen die Flucht verwehrt wurde, viele jedoch auch an Ort und Stelle bleiben wollten, um ihre Heimat nicht zu verlieren.

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