Dänemark

Regierungschefin Frederiksen bemüht sich um gute Beziehung zu Grönland

Das Patrouillenschiff „Widder“ der dänischen Marine gleitet durch den von schneebedeckten Hängen flankierten Fjord der grönländischen Hauptstadt Nuuk. Mit an Bord sind an diesem sonnigen Donnerstag die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, der scheidende Regierungschef Grönlands, Mute B. Egede, der kommende Premier Jens-Frederik Nielsen sowie die Hoffnung, dass es für beide Länder eine verträgliche Lösung über den Status des arktischen Gebiets gibt.

Posieren vor arktischer Kulisse: Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen mit dem noch amtierenden Regierungschef Mute Bourup Egede (l.) und dessen Nachfolger Jens-Frederik Nielsen, in Nuuk

Posieren vor arktischer Kulisse: Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen mit dem noch amtierenden Regierungschef Mute Bourup Egede (l.) und dessen Nachfolger Jens-Frederik Nielsen, in Nuuk Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/AFP

„Die USA werden Grönland nicht übernehmen“, erklärte die dänische Sozialdemokratin zum Auftakt ihres Aufenthalts bis Freitag. Ein Besuch, der als Reaktion auf die Visite von US-Vizepräsident JD Vance gedacht ist. Der hatte in der vergangenen Woche auf dem US-Militärflughafen „Pittufik“ im Norden der Insel Dänemark die Kompetenz abgesprochen, Grönlands Sicherheit gewährleisten zu können. Dänemark verantwortet dies sowie die Außenpolitik des Gebiets, dessen Bevölkerung allerdings eine vollständige Unabhängigkeit anstrebt.

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