Italien

Regierung beschließt Arbeitsmarkt-Reformen: Kürzung von Sozialleistungen am 1. Mai

Demonstration gestern zum 1. Mai in Turin. Die Puppen zeigen die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, Transportminister Matteo Salvini (M.) und Innenminister Matteo Piantedosi (r.) 

Demonstration gestern zum 1. Mai in Turin. Die Puppen zeigen die italienische Premierministerin Giorgia Meloni, Transportminister Matteo Salvini (M.) und Innenminister Matteo Piantedosi (r.)  Foto: AFP/Marco Bertorello

In Italien sollen Unternehmen künftig leichter befristete Arbeitsverträge anbieten dürfen. Das am Montag beschlossene Reformvorhaben diene der Schaffung von Arbeitsplätzen, teilte die rechtsgerichtete Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni am Tag der Arbeit mit. Zudem würden bestimmte Sozialleistungen gekürzt, damit sich Menschen verstärkt nach Jobs umsehen. Beschlossen wurde auch eine steuerliche Entlastung unterer Einkommensgruppen, um Arbeit attraktiver zu machen. Die Gewerkschaft CGIL nannte das Vorhaben einen „Akt der Ignoranz“. Die Oppositionspartei PD erklärte, durch die Reformen würden Menschen vermehrt in unsichere Arbeitsplätze gedrängt.

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