Italien
Rechte wollen weiter Neuwahlen, aber vieles deutet auf nächste Conte-Regierung hin
In Italien hat die Politik am Sonntag weiter nach einer möglichen Drittauflage der Regierung unter dem zurückgetretenen parteilosen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte gesucht. Die Chancen für Conte stehen nicht schlecht.
Viele Mikros vorm Mund, aber keine Neuwahlen vor der Nase: Italiens rechter Ex-Premier Salvini Foto: AFP/Filippo Monteforte
Zwei Tage noch hat Abgeordnetenpräsident Roberto Fico Zeit, Staatspräsidenten Sergio Mattarella einen Vorschlag für eine neue Regierung zu präsentieren. Die Chancen stehen indes nicht schlecht. Neben den Parteien der gerade zerfallenden Koalition aus Demokraten, Fünf Sternen, Italia Viva und LeU haben sich auch die kleineren parlamentarischen Gruppen für eine Fortführung einer politischen Regierung entschieden. Hoffnungen, dass Giuseppe Conte ein drittes Kabinett bilden kann, wachsen.