Thüringen

Ramelow möchte, dass eine CDU-Politikerin übergangsweise Regierungschefin wird

Nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl steckt Thüringen in einer politischen Krise. Wie kann eine Regierung ins Amt kommen, ohne von AfD-Stimmen abhängig zu sein? Ex-Ministerpräsident Ramelow macht einen ungewöhnlichen Vorschlag. Ist es der Befreiungschlag?

Thüringen, Erfurt: Bodo Ramelow (l, Linke), Ex-Ministerpräsident, und Susanne Hennig-Wellsow, Linke-Fraktionschefin, kommen zum Treffen zwischen Rot-Rot-Grün und der CDU in den Landtag. Sie wollen in dem Gespräch einen Ausweg aus der Regierungskrise finden. 

Thüringen, Erfurt: Bodo Ramelow (l, Linke), Ex-Ministerpräsident, und Susanne Hennig-Wellsow, Linke-Fraktionschefin, kommen zum Treffen zwischen Rot-Rot-Grün und der CDU in den Landtag. Sie wollen in dem Gespräch einen Ausweg aus der Regierungskrise finden.  Foto: Michael Reichel/dpa

Zur Lösung der Regierungskrise in Thüringen hat die Linke überraschend vorgeschlagen, übergangsweise die frühere CDU- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht als Regierungschefin einzusetzen. Die 61-Jährige soll demnach etwa 70 Tage lang eine „technische Regierung“ mit drei Ministern bilden - bis ein neuer Landtag gewählt ist. Ex-Regierungschef Bodo Ramelow sagte am Montagabend nach einem Treffen von Linkspartei, CDU, SPD und Grünen in Erfurt, er wolle mit seinem Vorschlag einen für alle akzeptablen, überparteilichen Weg eröffnen, als „Beitrag zur Stabilisierung des Landes“.

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