Indopazifik
Quad-Gruppe äußert sich „ernsthaft besorgt“ über die Lage im Südchinesischen Meer
Die Länder der Quad-Gruppe (Quadrilateral Security Dialogue) aus den USA, Indien, Japan und Australien haben nach einem Treffen ihre „ernsthafte Besorgnis“ angesichts der Lage im ost- und südchinesischen Meer geäußert.
V.l.: der indische Regierungschef Narendra Modi, Australiens Premierminister Anthony Albanese, US-Präsident Joe Biden und der japanische Premier Fumio Kishida trafen sich in Wilmington, Delaware Foto: AFP/Brendan Smialowski
Biden hatte den indischen Premier Narendra Modi, Japans Regierungschef Fumio Kishida und Australiens Ministerpräsidenten Anthony Albanese in seine Heimatstadt Wilmington im Bundesstaat Delaware geladen. In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es, die vier Politiker seien über Chinas „Zwangsmaßnahmen und destabilisierende Aktivitäten“ besorgt. Besonders in der Straße von Taiwan müssten „Frieden und die Stabilität“ gewährleistet bleiben. China sieht Taiwan als abtrünnige Provinz an, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll – notfalls mit militärischer Gewalt. Taiwans Militär meldete zuletzt fast täglich die Sichtung chinesischer Kampfflugzeuge, Drohnen und Marineschiffe in der Nähe der Insel.