Analyse
Putins Träume vom Imperium – die Ukraine fühlt sich bedroht, Kasachstan lässt sich umarmen
Vor 30 Jahren zerfiel die Sowjetunion. Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin eine „Tragödie“. Beharrlich arbeitet er daran, den Einfluss Russlands auszuweiten. Die Ukraine fühlt sich bedroht, Kasachstan lässt sich freiwillig von Moskau umarmen.
Wladimir Putin arbeitet beharrlich daran, den Einfluss Russlands auszuweiten Foto: AFP/Yevgeny Biyatov
Am Montag haben in der Schweiz die bilateralen Gespräche zwischen Moskau und Washington über die jüngsten Spannungen rund um die Ukraine begonnen – ohne Kiew. Das passt in das Verständnis Russlands, die Welt in Einflusszonen einzuteilen und sich über kleine Länder zu ermächtigen. Zudem hat Russlands Präsident Wladimir Putin der Ukraine längst ihre Staatlichkeit abgesprochen. Es gebe nichts mit Kiew zu besprechen, sagt auch der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew immer wieder.