Am 15. Mai

Putin schlägt Kiew direkte Gespräche in kommender Woche vor

Kiew fordert von Moskau eine 30-tägige Waffenruhe ab Montag. Ein Besuch westlicher Verbündeter in der Ukraine gibt zunächst Hoffnung. Doch Putin reagiert ausweichend und macht einen Gegenvorschlag.

Der russische Präsident Wladimir Putin während eines Treffens mit dem abchasischen Präsidenten Gunba im Großen Palast des Kremls

Der russische Präsident Wladimir Putin während eines Treffens mit dem abchasischen Präsidenten Gunba im Großen Palast des Kremls Pavel Bednyakov/Pool Ap/dpa

Nach dem Ultimatum aus Kiew zu einer längeren Waffenruhe ab Montag hat Russlands Präsident Wladimir Putin der Ukraine die Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche in der Türkei angeboten. Diese sollen nach Putins Willen bereits am kommenden Donnerstag (15.5.) in Istanbul beginnen, wie der Kremlchef in der Nacht sagte. Es gehe um eine Wiederaufnahme direkter Gespräche „ohne Vorbedingungen“, betonte Putin vor Journalisten in Moskau. „Diejenigen, die wirklich Frieden wollen, können nicht dagegen sein.“ Auf die ukrainische Forderung nach einer 30-tägigen Waffenruhe ging Putin nicht direkt ein. 

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