Chaos und Gewalt
Proteste in US-Städten gegen Polizeigewalt gehen weiter – Solidarität in Luxemburg
In den USA reißen Proteste gegen Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd nicht ab. Auch vor dem Weißen Haus kommt es wieder zu Demonstrationen. In Luxemburg wollen Menschen am Freitag mit einem Protest vor der Amerikanischen Botschaft ihre Unterstützung für die Proteste zeigen.
Tausende Menschen demonstrieren in Protestmärschen in fast allen größeren amerikanischen Städten gegen Polizeigewalt. AFP
Schlagstöcke, Tränengas und Gummigeschosse gegen wütende Demonstranten, Plünderungen und Brandstiftungen: Die Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen brutalen Polizeieinsatz haben zahlreiche Städte der USA auch über Pfingsten in Gewalt und Chaos gestürzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden insgesamt 5000 Mitglieder der Nationalgarde in 15 Bundesstaaten mobilisiert, um die Lage unter Kontrolle zu bringen, darunter in der Hauptstadt Washington.