Großbritannien

Prinz Charles kritisierte den Plan, Flüchtlinge nach Ruanda abzuschieben, als „entsetzlich“

Der britische Thronfolger geriet am Sonntag in die Schlagzeilen. „Halte dich aus der Politik raus, Charles!“, donnerte die Titelseite des „Sunday Express“. Und die „Mail on Sunday“ versicherte dem Royal: „Wir werden wegen Ruanda nicht zurückstecken.“

Prinz Charles, hier bei einer Veranstaltung im Südwesten Englands, hält richtigerweise nichts von der Asylpolitik der britischen Regierung

Prinz Charles, hier bei einer Veranstaltung im Südwesten Englands, hält richtigerweise nichts von der Asylpolitik der britischen Regierung Foto: AFP/Pool/Hugh Hastings

Prinz Charles hatte sich privat über ein umstrittenes Thema ausgelassen. Er fände die Politik der Regierung, Flüchtlinge in das ostafrikanische Land Ruanda abschieben zu wollen, „entsetzlich“. Das soll der Thronfolger „mehrere Male in Privatgesprächen“ gesagt haben, meldete die Times. Das Büro des Prinzen dementierte die Äußerungen von Charles nicht, betonte aber, dass der Thronfolger „politisch neutral bleibt“.

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