Rumänien

Präsidentschaftswahlkampf wird vom getrübten Verhältnis zur neuen US-Führung geprägt

Auch das angeschlagene Verhältnis zu Washington prägt Rumäniens Präsidentschaftswahl: Der Stimmenstreit wird von der Kritik der neuen US-Führung an der Wahlannullierung im letzten Jahr, der angedrohten Reduzierung der US-Truppen und der aufgeschobenen Visafreiheit für Rumänen überschattet.

Bei der ersten Runde der Präsidentenwahl am Sonntag gilt der ultrarechte Kandidat George Simion als Favorit. Er tritt als Kandidat des rechten Lagers an, nachdem der überraschende Sieger der vergangenen Wahl, der Rechtsradikale Calin Georgescu, von der Wahl ausgeschlossen worden war.

Bei der ersten Runde der Präsidentenwahl am Sonntag gilt der ultrarechte Kandidat George Simion als Favorit. Er tritt als Kandidat des rechten Lagers an, nachdem der überraschende Sieger der vergangenen Wahl, der Rechtsradikale Calin Georgescu, von der Wahl ausgeschlossen worden war. Foto: AFP/Daniel Mihailescu

Ausgerechnet der russophile Umfragefavorit positioniert sich vor der Wiederholung von Rumäniens Präsidentschaftskür als Garant zur Verhinderung des drohenden Abzugs von US-Truppen. „Keine US-Truppen mehr zu haben, scheint mir gefährlich“, warnt George Simion, der Chef der nationalistischen AUR-Partei, vor dem ersten Wahlgang am Sonntag: „Ich bin der einzige Kandidat, der das verhindern kann.“

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