Kroatien
Präsidentenwahl: Zoran Milanovic punktet im linken und rechten Lager
Seine Amtsverlängerung steht bereits vor der Stichwahl von Kroatiens Präsidentschaftskür fest. Als kompromissloser Kämpfer, der gegenüber der Regierung kein Blatt vor den Mund nimmt, wird Präsident Milanovic von Anhängern geschätzt, als undiplomatischer Poltergeist von Gegnern kritisiert.
Der amtierende kroatische Präsident Zoran Milanovic (l.) und sein Herausforderer von der konservativen HDZ, Dragan Primorac, begrüßen sich vor einer TV-Debatte Foto: AFP/Damir Sencar
An seiner Wiederwahl gibt es schon vor der am Sonntag steigenden zweiten Runde der kroatischen Präsidentschaftswahl keine Zweifel. Mit 49,11 Prozent der Stimmen hatte der von den oppositionellen Sozialdemokraten SDP unterstützte Amtsinhaber Zoran Milanovic die Konkurrenz bereits im ersten Wahlgang Ende Dezember klar distanziert. Und auch in der Stichwahl hat sein von der konservativen Regierungspartei HDZ unterstützte Herausforderer Dragan Primorac nicht den Hauch einer Chance: Der beliebte „Zoki“ ist und bleibt der populärste Populist im Adriastaat.