Neuseeland

Populismus auf der anderen Seite der Welt: Regierung löst Kulturkampf im Land aus

Die neue Regierungskoalition in Neuseeland ist gerade mal drei Wochen im Amt und sieht sich schon jetzt mit großflächigen Protesten konfrontiert. Denn der neue Premierminister Christopher Luxon hat eine aggressive Reformagenda losgetreten, die vor allem die Rechte der indigenen Bevölkerung zurückschraubt.

Neuseeland galt lange Zeit als Vorbild für die Integration seiner Ureinwohner. Dies hat sich mit der neuen Regierung nun geändert.

Neuseeland galt lange Zeit als Vorbild für die Integration seiner Ureinwohner. Dies hat sich mit der neuen Regierung nun geändert. Foto: AFP/Marty Melville

Neuseelands neuer rechtskonservativer Premierminister Christopher Luxon hat in den ersten drei Wochen im Amt ein ehrgeiziges Reformpaket losgetreten und damit das Land in Aufruhr versetzt. Luxon ist dabei, viele der Schlüsselprogramme der vorherigen sozialdemokratischen Regierung wieder rückgängig zu machen. Die Verlierer dieser „Reformwut“ sind vor allem die Māori – die Indigenen des Landes.

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