Deutschland
Politikwissenschaftler sieht „mangelnde Willkommenskultur“
Im Wahlkampf wurde heftig über Migration diskutiert. Inzwischen haben Union und SPD ihren Kurs in der Frage abgesteckt. Der Politikwissenschaftler Hans Vorländer mahnt für die Zukunft mehr Sachlichkeit an. Der Forscher stellt eine schlechte Stimmung auch gegenüber Erwerbsmigranten fest.
Das deutsche Bündnis „Pflege in Not“ fordert mehr Personal – und zwar auch durch Zuwanderung Foto: Stefan Sauer/dpa
Der Dresdner Politikwissenschaftler Hans Vorländer mahnt, die Debatte in Zukunft nicht wie im Wahlkampf auf Flucht und Asyl zu verengen. „Wir müssen differenziert über zwei unterschiedliche Dinge diskutieren: über Fluchtmigration und über Erwerbsmigration. Da muss man versuchen, auf Probleme sachgemäße und pragmatische Antworten zu finden“, sagte er unserer Redaktion.