Pandemie
Pariser Justiz ermittelt wegen „fahrlässiger Tötung“ in Corona-Krise
Eine Frau säubert Anfang Juni die Terrasse eines Restaurants. Frankreich lockert schrittweise die Maßnahmen, die verhängt worden waren Foto: Christophe Ena/AP/dpa
In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft vorläufige Ermittlungen wegen Vorwürfen der "fahrlässigen Tötung" in der Corona-Krise eingeleitet. Der Pariser Staatsanwalt Rémy Heitz sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, er gehe Dutzenden Klagen über die Gefährdung von Leben durch staatliche Entscheidungsträger nach. Präsident Emmanuel Macron könne wegen seiner Immunität aber nicht belangt werden.