Venezuela

Oppositionsführerin Machado kommt vorerst wohl wieder nicht zum Zug

Sie war über lange Zeit die Hoffnung vieler Venezolaner auf einen Wandel in ihrem Land: Die Oppositionspolitikerin María Corina Machado bot dem autoritär regierenden Staatschef die Stirn, blieb trotz aller Gefahren im Land, tauchte unter und wurde zu einer Symbolfigur des Widerstands. Doch die rechtsgerichtete Politikerin wird nach der Gefangennahme von Maduro durch die USA wohl doch keine Führungsrolle in Venezuela übernehmen.

Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado genießt offenbar in Venezuela nicht genügend Respekt, um als Staatschefin zu amtieren, meint US-Präsident Donald Trump

Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado genießt offenbar in Venezuela nicht genügend Respekt, um als Staatschefin zu amtieren, meint US-Präsident Donald Trump Foto: AFP/Pedro Mattey

In fast brutaler Direktheit schloss US-Präsident Donald Trump am Samstag eine Spitzenposition für Machado im künftigen Venezuela aus: „Sie hat nicht die Unterstützung oder den Respekt im Land. Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie wird nicht respektiert“, sagte Trump. Stattdessen würden die USA das südamerikanische Land erst einmal selbst führen, möglicherweise zusammen mit der bisherigen Vizepräsidentin von Maduro, Delcy Rodríguez, die das Oberste Gericht von Venezuela inzwischen zur Übergangspräsidentin ernannte.

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