Lieferkettengesetz

Omnibus-Paket: „Freibrief für Straffreiheit“

Das von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeschlagene Omnibus-Paket gefällt zwar der Wirtschaftslobby, ist aber nach Ansicht der „Initiative pour un devoir de vigilance“ (IDV) eine Frontalattacke gegen die Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeit, die sogenannte Lieferkettenrichtlinie (CSDDD).

Jean-Louis Zeien, Co-Koordinator der IDV, hält den Vorschlag von Ursula von der Leyen für einen großen Rückschlag

Jean-Louis Zeien, Co-Koordinator der IDV, hält den Vorschlag von Ursula von der Leyen für einen großen Rückschlag Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Die EU-Kommissionschefin ist vor der Wirtschaftslobby eingeknickt“, so hat Jean-Louis Zeien die Nachricht von Ursula von der Leyens Vorhaben kommentiert. Der Co-Koordinator der IDV spricht von einem „enormen Rückschritt“. Vor nicht langer Zeit sah es noch anders aus. Am 24. April vergangenen Jahres einigte sich das Europäische Parlament auf den Vorschlag zu dem lange diskutierten Lieferkettengesetz, die formale Billigung im Rat der Europäischen Union erfolgte einen Monat später.

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