Weltwirtschaftsforum

Olaf Scholz beschwört in Davos das deutsche Geschäftsmodell

Ob Deutschland nun Leopard-Panzer in die Ukraine liefert – Kanzler Olaf Scholz blieb in Davos eine Antwort auf diese Frage weiter schuldig. Beim Weltwirtschaftsforum malte er stattdessen ein zuversichtliches Bild von der Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Mancher Wirtschaftsvertreter dürfte Zweifel haben und sich fragen, ob der Kanzler die Dinge schöner redet als sie sind.

Olaf Scholz rühmte in Davos das deutsche Geschäftsmodell

Olaf Scholz rühmte in Davos das deutsche Geschäftsmodell Foto: Fabrice Coffrini/AFP

Liefert Deutschland nun Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine oder nicht? Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ließ sich am Mittwoch bei seinem mit Spannung erwarteten Auftritt beim Weltwirtschaftsforum (WEF) weiterhin nicht in die Karten blicken. Deutschland habe die Ukraine „mit großen Mengen“ von Waffen versorgt und werde das in Abstimmung mit seinen Partnern weiter tun, solange es nötig sei, sagte Scholz in dem Schweizer Alpenort. Die Lieferung von Abwehrsystemen wie Iris-T oder Patriot habe einen „tiefgreifenden Wendepunkt in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik“ bedeutet. Deutschland helfe der Ukraine auch mit humanitärer Hilfe, insgesamt seien im vergangenen Jahr aus Deutschland zwölf Milliarden Euro an die Ukraine geflossen. An einem milliardenschweren Marshall-Plan zum Wiederaufbau des Landes werde gearbeitet.

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