Nächstes Wahldebakel

Österreichs Sozialdemokraten kommen nicht aus der Krise

Kein Licht am Ende des Tunnels für Österreichs Sozialdemokraten. Nach dem Debakel bei der Landtagswahl in Niederösterreich wird es immer enger für Parteichefin Pamela Rendi-Wagner.

Pamela Rendi-Wagner, Vorsitzende der SPÖ, verliert immer mehr das Vertrauen der Genossen

Pamela Rendi-Wagner, Vorsitzende der SPÖ, verliert immer mehr das Vertrauen der Genossen Foto: dpa/Barbara Gindl

Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für Oppositionsparteien. Heißt es. Österreich stöhnt unter einer Inflationsrate weit über dem EU-Schnitt, der Ukraine-Krieg ohne Aussicht auf Frieden sorgt für allgemeine Verunsicherung und die regierende ÖVP marschiert seit dem unrühmlichen Ende der One-Man-Show Sebastian Kurz durchs Jammertal. Im vergangenen Sommer schienen tatsächlich gute Zeiten für die Opposition anzubrechen. Die SPÖ lag in den Umfragen auf Platz eins, steuerte schon die 30-Prozent-Marke an. Die bis dahin glücklose Parteichefin Pamela Rendi-Wagner konnte sogar Anspruch auf das Kanzleramt erheben, ohne belächelt zu werden.

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