Corona in Deutschland

„Öffnungsdiskussionsorgien“: Merkel warnt die Länder und die Bürger

Es gibt keine Sätze, die Angela Merkel einfach mal so sagt. Auch nicht hinter verschlossenen Türen. Denn sie weiß, alles dringt nach außen. Wie diesmal auch: Bei der Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums am Montagmorgen ließ die Kanzlerin dem Vernehmen nach ihrem Corona-Ärger freien Lauf.

Eine leere A3 bei Leverkusen am 19. April: In Deutschland ist der Eindruck entstanden, dass bei den Lockerungen jeder macht, was er will

Eine leere A3 bei Leverkusen am 19. April: In Deutschland ist der Eindruck entstanden, dass bei den Lockerungen jeder macht, was er will Foto: AFP/Ina Fassbender

Die Botschaft vorsichtiger Lockerungen habe in einigen Bundesländern zu „Öffnungsdiskussionsorgien“ geführt, soll sie geschimpft haben. Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark. Merkel ist besorgt, verärgert, genervt. Und wenn sie diesen persönlichen Aggregatzustand erreicht hat, dann schießt sie schon mal scharf. Freilich in Merkel-Manier. Dazu passt dann auch der eher kompliziert gewählte Begriff der „Öffnungsdiskussionsorgie“.

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