Österreich

ÖVP zeigt im Streit um Aufnahme von Moria-Kindern auch Koalitionspartner die kalte Schulter

Die ÖVP lässt die Grünen einmal mehr spüren, wer das Sagen hat: Deren Forderung nach Aufnahme von Kindern aus Moria wird von Kanzler Sebastian Kurz einfach ignoriert.

Es riecht nach Koalitionskrach in Österreich: Kurz’ ÖVP und die grünen Regierungspartner streiten über die Moria-Folgen 

Es riecht nach Koalitionskrach in Österreich: Kurz’ ÖVP und die grünen Regierungspartner streiten über die Moria-Folgen  Foto: dpa/Roland Schlager

Der Konflikt war schon im März hochgekocht, dann aber vom Ausbruch der Corona-Pandemie verdrängt worden: Österreichs Grüne forderten die Aufnahme von Frauen und Kindern aus dem schon damals völlig überfüllten Lager auf der griechischen Insel Lesbos. Keine Chance: Kanzler Kurz lehnte jede Diskussion darüber ab, worauf Vizekanzler und Grünen-Bundessprecher Werner Kogler seine Forderung zur bloß „persönlichen Meinung“ degradierte. Der Corona-Hype erspart den Grünen eine intensivere Debatte dieser Peinlichkeit.

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