USA

Oberstes Gericht erlaubt Trump Entzug der Aufenthaltstitel von 500.000 Migranten

Ein Programm von Joe Biden, das Zehntausenden Migranten Schutz bot, wurde vom US-Supreme Court vorläufig außer Kraft gesetzt. Donald Trump kann damit seine harte Linie durchsetzen.

Aus den Vereinigten Staaten abgeschobene venezolanische Migranten schauen nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Simon Bolivar in Maiquetia, Venezuela, aus den Bullaugen ihres Flugzeugs

Aus den Vereinigten Staaten abgeschobene venezolanische Migranten schauen nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Simon Bolivar in Maiquetia, Venezuela, aus den Bullaugen ihres Flugzeugs Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa

Das Oberste Gericht der USA hat es Präsident Donald Trump bis auf Weiteres erlaubt, einer halben Million Migranten ihr Aufenthaltsrecht zu entziehen. Das am Freitag ergangene Urteil war nicht unterzeichnet und enthielt keine Begründung, zwei von demokratischen Präsidenten ernannte Richterinnen stimmten jedoch in einem Sondervotum dagegen. Das US-Heimatschutzministerium hatte im März bekannt gegeben, dass rund 532.000 Menschen aus Kuba, Haiti, Nicaragua und Venezuela das Land verlassen müssen, die durch ein spezielles Programm von Trumps Vorgänger Joe Biden in die USA gekommen waren.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Teneriffa/Spanien

Evakuierung vom Virusschiff: Passagiere verlassen„MV Hondius“ in Schutzkleidung gehüllt

;