Parteitag der Demokraten

Obama rechnet mit Trump ab, Harris offiziell nominiert

Ein Ex-Präsident kritisiert in den USA seinen direkten Nachfolger nicht – eigentlich. Barack Obama stellt Donald Trump aber beim Parteitag der Demokraten schonungslos an den Pranger und spricht von „dunklen Zeiten“, aus denen Joe Biden herausführen soll.

Der Parteitag der Demokraten konnte Corona-bedingt nur virtuell stattfinden

Der Parteitag der Demokraten konnte Corona-bedingt nur virtuell stattfinden Foto: AFP

Ex-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger Donald Trump mit beispielloser Kritik überzogen und als Gefahr für die Demokratie verurteilt. „Diese Regierung hat gezeigt, dass sie unsere Demokratie niederreißen wird, wenn das nötig ist, um zu gewinnen“, warnte Obama beim Parteitag der Demokraten in der Nacht zum Donnerstag. Er brach damit das Tabu, einen Nachfolger nicht zu kritisieren. Die Partei nominierte die Senatorin Kamala Harris als Kandidatin für den Vizepräsidenten-Posten zur Wahl am 3. November. Sie wäre die erste schwarze Amerikanerin in dem Amt. Harris versprach, für die Interessen der Bürger zu kämpfen: „In dieser Wahl haben wir die Chance, den Lauf der Geschichte zu verändern.“

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