Drohgebärden aus Bulgarien
Nordmazedonien droht erneut die EU-Blockade
Die wieder aufgeflackerten Spannungen in der labilen Nachbarschaftsbeziehung mit Bulgarien bedrohen erneut die EU-Perspektiven von Nordmazedonien. Schon jetzt hat Skopje Mühe, für die von Sofia für den EU-Beitrittsmarathon erzwungenen Verfassungsänderungen die erforderliche Mehrheit zu finden.
Der nordmazedonische Präsident Stevo Pendarovski meint, dass russische Geheimdienste im Nachbarland gezielte Kampagnen gegen sein Land führen Foto: European Union
Statt auf Versöhnungsgesten setzt Bulgarien in der labilen Nachbarschaftsbeziehung mit Nordmazedonien mal wieder auf die Drohgebärden. Nur „unter bestimmten Bedingungen“ sei sein Land zur „Deeskalierung“ der Beziehungen zum benachbarten EU-Anwärter bereit, verkündete Bulgariens Außenminister Nikolaj Mikolaj am Wochenende.