Griff nach den Sternen

„Newquay, wir haben ein Problem“: Londons Satellitenstart scheitert

Vom „galaktischen Britannien“ schwärmte einst Boris Johnson. Nun will das Land den Schritt zur Weltraumnation machen – doch gleich die erste Mission wird zum Rückschlag. Dabei hat London ambitionierte Pläne.

In der Nacht auf Dienstag ist erstmals ein Jumbojet als fliegende Startrampe für Weltraum-Satelliten von britischem Boden abgeflogen

In der Nacht auf Dienstag ist erstmals ein Jumbojet als fliegende Startrampe für Weltraum-Satelliten von britischem Boden abgeflogen Foto: Uk Space Agency/PA Media/dpa

Londons Griff nach den Sternen muss warten. Beim ersten Satellitenstart von britischem Boden ist es in der Nacht zum Dienstag unerwartet zu Problemen gekommen – der historische Versuch scheiterte. Zwar hob „Cosmic Girl“, wie der zur fliegenden Startrampe umgebaute Jumbojet genannt wird, wie geplant vom südwestenglischen Flughafen Newquay ab, und auch die Trägerrakete wurde wie vorgesehen auf ihre Reise geschickt. Doch als die zweite Stufe des Raketentriebwerks zündete, „kam es zu einer Unregelmäßigkeit im System, die die Mission vorzeitig beendete“, teilte die US-Firma Virgin Orbit mit, die den Start durchführte.

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