EU/Syrien

Neue Migrationsdebatte, aber kein Plan

Der Umsturz in Syrien hat eine neue Migrationsdebatte in der EU ausgelöst. Kurz vor einem Treffen der 27 EU-Innenminister am Donnerstag in Brüssel liegen die Positionen allerdings noch weit auseinander. Während Österreich bereits die Abschiebung von syrischen Flüchtlingen vorbereitet, wollen die meisten EU-Länder noch abwarten, wie sich die Lage im Land entwickelt.

Für den neuen EU-Innenkommissar Magnus Brunner ist die Aussetzung von Asylentscheidungen „durchaus akzeptabel“

Für den neuen EU-Innenkommissar Magnus Brunner ist die Aussetzung von Asylentscheidungen „durchaus akzeptabel“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Es werde nun ein „geordnetes Rückführungs- und Abschiebeprogramm nach Syrien ausgearbeitet“, erklärte Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer. „Zudem werden bereits gewährte Bleiberechte überprüft.“ Österreich prescht mit dieser Entscheidung auf EU-Ebene vor. Die schwarz-grüne Übergangsregierung in Wien hat ihr Vorgehen offenbar nicht mit anderen Mitgliedsländern abgestimmt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Iran-Krieg

Trump: Waffenruhe mit Iran am seidenen Faden

Hantavirus

Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet

;