Bulgarien
Nationalistische und prorussische Kräfte rufen zur Verteidigung des vertrauten „Löwen“ auf
Im nächsten Monat soll Bulgarien von Brüssel grünes Licht für die 2026 geplante Einführung des Euro erhalten. Nationalistische und prorussische Kräfte fordern ein Referendum und rufen zur Verteidigung des Lew auf.
Nein zum „Euro“: Nicht alle unterstützen die geplante Einführung der EU-Währung in Bulgarien Foto: AFP/Nikolay Doychinov
Bulgariens besorgte Nationalisten schlagen Alarm – und mobilisieren gegen den ungeliebten Eurotaler: In über 100 Städten und Orten im Balkanstaat demonstrierten Tausende von Bulgaren am Wochenende gegen die 2026 geplante Einführung des Euro. „Wir wollen den Lew, nicht den Euro!“ oder „Rettet den Lew, Tod dem Euro!“, skandierten die Teilnehmer der von der prorussischen „Wiedergeburt“ organisierten Proteste.