Bilanz zu Merkels „Wir schaffen das“

Nach fünf Jahren spricht keiner mehr von einer Flüchtlingskrise

Nach fünf Jahren ist es an der Zeit, Angela Merkels „Wir schaffen das“ einem Realitätscheck zu unterziehen. Eines ist offensichtlich: Die Republik hat den Ansturm besser als erwartet verkraftet.

Ein Flüchtling, der kurz zuvor mit einem Zug angekommen ist, läuft Anfang September 2015 auf dem Münchner Hauptbahnhof über den Bahnsteig und hält dabei ein Foto von Angela Merkel in den Händen

Ein Flüchtling, der kurz zuvor mit einem Zug angekommen ist, läuft Anfang September 2015 auf dem Münchner Hauptbahnhof über den Bahnsteig und hält dabei ein Foto von Angela Merkel in den Händen Foto: dpa

Die Flüchtlingswelle von 2015 und 2016 hat Deutschland verändert. Mit der AfD sitzt erstmals eine Kraft in allen Landtagen und im Bundestag, die Flüchtlinge erklärterweise ablehnt. Gleichzeitig ist die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Hilfe und zur Offenheit weiter groß. Am Montag vor fünf Jahren sagte Angela Merkel vor der Bundespressekonferenz in Berlin: „Wir schaffen das“. Zeit, um eine Bilanz zu ziehen. Hat Deutschland es geschafft?

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