Afrika

Nach dem Rücktritt des Reformers Hamdok ist die zivile Zukunft Sudans in der Schwebe

Neue Regierungskrise im Sudan: Der ehemalige Hoffnungsträger Abdullah Hamdok hat das Handtuch geworfen. Wer nun eine Brücke zwischen der Demokratiebewegung und dem Militär schlagen kann, ist noch unklar.

Der ehemalige Hoffnungsträger Abdullah Hamdok hat das Handtuch geworfen

Der ehemalige Hoffnungsträger Abdullah Hamdok hat das Handtuch geworfen Foto: AFP/Ebrahim Hamid

Im Sudan ist das Militär wieder an der Macht. Doch diesmal nicht durch einen Putsch, wie es schon so oft seit der Unabhängigkeit des Landes 1956 der Fall war. Nach wochenlangen Protesten verkündete Ministerpräsident Abdullah Hamdok, der seit 2019 das zivile Gesicht der Übergangsregierung in Khartum war, am Sonntagabend im Staatsfernsehen seinen Rücktritt.

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