AUKUS-Allianz

Nach Neuseeland liebäugelt auch Kanada mit dem Dreierpakt im Indopazifik

Das Sicherheitsbündnis zwischen Australien, Großbritannien und den USA könnte wachsen: Nach Neuseeland zeigt sich auch Kanada „sehr interessiert“ daran, enger mit den AUKUS-Partnern zusammenzuarbeiten. Auch Japan und Südkorea stehen in den Startlöchern. Im Indopazifik werden die Weichen damit immer eindeutiger gestellt.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, hier zu Besuch bei seinem britischen Amtskollegen Rishi Sunak (r.), ist nicht an nuklear betriebenen U-Booten interessiert, seine Regierung jedoch an einer Zusammenarbeit mit der AUKUS-Allianz

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau, hier zu Besuch bei seinem britischen Amtskollegen Rishi Sunak (r.), ist nicht an nuklear betriebenen U-Booten interessiert, seine Regierung jedoch an einer Zusammenarbeit mit der AUKUS-Allianz Foto: Jeff J Mitchell/Pool/AFP

Als Australien, Großbritannien und die USA im September 2021 ihren AUKUS-Sicherheitspakt öffentlich machten, fühlte sich in Kanada so mancher, als wäre er als Einziger nicht zur Party eingeladen worden. „Der Ausschluss Kanadas aus dem Sicherheitspakt AUKUS offenbart eine verfehlte nationale Verteidigungspolitik“, wetterte Paul Mitchell vom Canadian Forces College beispielsweise.

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