Wirtschaft

Nach Gerichtsschlappe: Bayer ändert den Kurs im US-Glyphosatstreit

Beim Thema Glyphosat gibt es für den Bayer-Konzern eine schlechte Nachricht aus den USA – wieder einmal. Entnervt ändern die Deutschen ihr Vorgehen. Aktionäre treibt die Sorge um, ob Klagen zu dem Unkrautvernichter teurer werden könnten als bisher angenommen.

Bayer hat im Rechtsstreit um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup eine Niederlage einstecken müssen

Bayer hat im Rechtsstreit um das Unkrautvernichtungsmittel Roundup eine Niederlage einstecken müssen Foto: AFP/Josh Edelson

Der Chemiekonzern Bayer ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, im Glyphosat-Streit in den USA einen Schlussstrich zu ziehen und die Kosten für mögliche zukünftige Klagen zu deckeln. Nachdem ein US-Richter am Mittwoch in Kalifornien einen Deal über zukünftige Klagen abgelehnt hatte, gaben die Leverkusener am Donnerstag einen Kurswechsel bekannt in dem Rechtsstreit, der seit der Übernahme von Monsanto 2018 schwelt. Es geht um angebliche Krebsrisiken des Unkrautvernichters Roundup, der Glyphosat enthält. Bayer betont, dass Roundup bei sachgemäßer Verwendung sicher sei.

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