Menschenrechte

Mutmaßliche Kriegsverbrechen von Wagner-Söldnern in Mali

UN-Menschenrechtsexperten haben eine sofortige unabhängige Untersuchung von möglichen Kriegsverbrechen in Mali durch Regierungskräfte und durch die russische Söldnergruppe Wagner gefordert.

Der Leiter der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, nimmt am 24. 12. 2022 an der Beerdigung eines Kämpfers der Wagner-Gruppe, der während des Kriegs in der Ukraine ums Leben kam, auf einem Friedhof außerhalb von St. Petersburg teil

Der Leiter der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, nimmt am 24. 12. 2022 an der Beerdigung eines Kämpfers der Wagner-Gruppe, der während des Kriegs in der Ukraine ums Leben kam, auf einem Friedhof außerhalb von St. Petersburg teil Uncredited/AP/dpa

Die Experten erklärten am Dienstag, seit 2021 „anhaltende und alarmierende Berichte“ über Rechtsverletzungen durch die malischen Streitkräfte und ihre Verbündeten in der Region Mopti und andernorts erhalten zu haben. Darunter seien „furchtbare Hinrichtungen, Massengräber, Folterhandlungen, Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt, Plünderung, willkürliche Verhaftungen und Verschwindenlassen“.

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