Ukraine
Moskau reicht „Diktatfrieden“ noch nicht: Lawrow will „Abkommen“ um einige Elemente „verfeinern“
Moskau ist offensichtlich mit dem von vielen im Westen als „Diktatfrieden“ bezeichneten US-Plänen für eine Friedenslösung noch nicht zufrieden. Dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zufolge fehlt noch einiges. Derweil haben Russlands Präsident Wladimir Putin und der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach Kreml-Angaben bei ihrem Treffen am Freitag in Moskau über die Möglichkeit „direkter“ Gespräche zwischen Russland und der Ukraine gesprochen.
Wladimir Putin freut sich, Trumps Sondergesandten und US-Vollstreckungsbeamten russischer Interessen in der Ukraine, Steve Witkoff, im Kreml zu begrüßen Foto: Kristina Kormilitsyna/Pool/AFP
Kreml-Berater Juri Uschakow bezeichnete das dreistündige Gespräch als „konstruktiv und sehr nützlich“. Es sei „die Möglichkeit einer Wiederaufnahme direkter Verhandlungen zwischen Vertretern der Russischen Föderation und der Ukraine besprochen worden“, sagte Uschakow weiter. Russland und die Ukraine haben seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 keine direkten Gespräche über eine Beendigung der Kämpfe geführt. Das Gespräch habe dazu beigetragen, die Positionen Russlands und der USA einander anzunähern, fuhr Uschakow fort. Dies gelte nicht nur für die Ukraine, sondern auch für mehrere andere internationale Fragen.