Griechenland

„Moria gibt es nicht mehr“: Flammeninferno zerstört Flüchtlingslager

Ein Flammeninferno hat Griechenlands größtes Flüchtlingslager in Schutt und Asche gelegt. In Panik flohen die mehr als 12.000 Insassen in der Nacht aus dem Lager Moria auf Lesbos, als plötzlich an mehreren Stellen des Camps Flammen aufloderten. Am Morgen danach waren nur noch rauchende Trümmer zu sehen.

Am Morgen nach dem Feuer sitzen Kinder vor den Brandruinen, die die Flammen zurückgelassen haben

Am Morgen nach dem Feuer sitzen Kinder vor den Brandruinen, die die Flammen zurückgelassen haben Foto: AFP/Angelino Tzortzinis

Dutzende Menschen streifen auf der Suche nach ihren Habseligkeiten durch die schwelenden Überreste. „Moria gibt es nicht mehr“, sagt der Vize-Gouverneur der Insel, Aris Hatzikomninos. „Alles stand in Flammen und wir konnten eine Massenflucht von Menschen beobachten, die ziel- und hilflos diese brennende Hölle zu verlassen versuchten“, berichtet Marco Sandrone, der für Ärzte ohne Grenzen in Moria arbeitete.

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