Russland

Mit seinem Truppenaufgebot setzt der Kreml Kiew und den neuen US-Präsidenten unter Druck

Seit einigen Tagen dringen beunruhigende Nachrichten aus dem flachen Grenzland zwischen der Ukraine und Russland: Moskau konzentriert Militäreinheiten entlang der Grenze und auf der Krim.

Ein ukrainischer Soldat in einem Unterstand an der Front in der Region von Donetsk, die von russischen Kämpfern gehalten wird

Ein ukrainischer Soldat in einem Unterstand an der Front in der Region von Donetsk, die von russischen Kämpfern gehalten wird Foto: AFP

Auch in sozialen Medien sind zahlreiche Clips aufgetaucht, die die Truppenbewegungen dokumentieren sollen. So vorsichtig man bei diesen Veröffentlichungen sein muss: Datenexperten ist in mehreren Fällen die regionale Zuordnung gelungen. Über die Stärke des Aufmarschs gibt es widersprüchliche Angaben. Die New York Times zitierte eine anonyme US-Quelle, die von 4.000 Mann sprach – was für das große Gebiet tatsächlich sehr wenig wäre. Laut dem ukrainischen Generalstabschef Ruslan Chomtschak befinden sich 28 Bataillone im grenznahen russischen Territorium bzw. auf der Krim. Das wären etwa 22.000 Mann. 25 weitere Kampfgruppen könnten noch hinzukommen, so Chomtschak, der vor einer „Bedrohung für die militärische Sicherheit des Staates“ warnte.

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