Feuer in Paris
„Mir sind Tränen gekommen“ – vor einem Jahr brannte Notre-Dame
Ein riesiger Kran überragt die mächtige Kathedrale. Schon von weitem kann jeder sehen: Notre-Dame, das ist eine Baustelle. Und daran wird sich wohl so bald nichts ändern. Denn auch ein Jahr nach dem Brand wird das Gebäude gesichert.
15 April 2019: Flammen und Rauch steigen aus der Kathedrale Notre Dame in Paris Thierry Mallet/AP/dpa
Wo die Händler im Schatten der mächtigen Kathedrale normalerweise Bücher und Bilder verkaufen - dort herrscht gähnende Leere. Ihre Stände am Seine-Ufer sind verrammelt. Normalerweise drängen sich hier die Touristen, daran hat auch die Brandkatastrophe von Notre-Dame nichts geändert. Kurz nach dem Feuer, das sich am Mittwoch (15. April) zum ersten Mal jährt, waren die Straßen und Brücken rund um das weltberühmte Wahrzeichen vielleicht sogar so voll wie nie. Notre-Dame steht noch, hat das Feuer schwer beschädigt überstanden - doch nun hat die Corona-Krise die wohl berühmteste Baustelle Frankreichs in einen Dornröschenschlaf versetzt. Und das ist nicht der erste Rückschlag.