Schottland
Ministerpräsidentin Sturgeon gerät wegen fehlerhafter Aussagen unter Druck
Ferien sind natürlich immer willkommen. Die 14-tägige Herbstpause, die das schottische Parlament gestern begann, dürfte Nicola Sturgeon besonders entgegenkommen, sieht sich die Edinburgher Ministerpräsidentin doch erstmals in ihrer sechsjährigen Amtszeit einem eisigen Gegenwind ausgesetzt.
Die SNP-Vorsitzende und schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon hat derzeit einen schweren Stand in ihrer Partei Foto: Jeff J. Mitchell/Pool/AFP
Das hat, allen unerfreulichen Zahlen zum Trotz, weniger mit Covid-19 zu tun. Vielmehr fällt der bisher unangefochtenen Vorsitzenden der Nationalpartei SNP zunehmend der vermeintliche Sex-Skandal um ihren Vorgänger Alex Salmond auf die Füße. Offen bezichtigt die Opposition die 50-Jährige der Lüge, auch in der SNP rumort es heftig.