Regierung

Militärputsch in Myanmar: Forderungen nach entschlossener Reaktion

In Myanmar regiert seit Montag wieder das Militär. Die Spitzen der zivilen Regierung unter der früheren Freiheitsikone Aung San Suu Kyi sind entmachtet und festgesetzt. Im Land geht die Angst um. Nun berät auch der UN-Sicherheitsrat in New York über die Lage.

Soldaten stehen Wache entlang einer blockierten Straße in der Nähe des Parlaments von Myanmar in Naypyidaw – einen Tag nach einem Militärputsch, bei dem die demokratische Heldin Aung San Suu Kyi inhaftiert wurde

Soldaten stehen Wache entlang einer blockierten Straße in der Nähe des Parlaments von Myanmar in Naypyidaw – einen Tag nach einem Militärputsch, bei dem die demokratische Heldin Aung San Suu Kyi inhaftiert wurde Archivfoto: AFP

Nach dem Militärputsch in Myanmar mehren sich die Forderungen nach einer entschlossenen internationalen Reaktion. US-Präsident Joe Biden drohte den neuen Machthabern im früheren Birma Sanktionen an. Auch der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Myanmar, Tom Andrews, forderte strikte Maßnahmen wie etwa ein Waffenembargo für das Land. Am Dienstag (16.00 Uhr MEZ) berät der UN-Sicherheitsrat in New York über die Lage in dem südostasiatischen Land.

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